30.03.2026
CO₂-Preis 2026: Warum Gewerbestrom Preise für Unternehmen strukturell teuer bleiben
CO₂-Preis 2026: Warum Gewerbestrom Preise für Unternehmen strukturell teuer bleiben
Viele Unternehmen schauen aktuell vor allem auf eines: sinkende Strompreise durch politische Entlastung. Was dabei übersehen wird: Der CO₂-Preis steigt gleichzeitig weiter – und wirkt direkt im Energiesystem. Das bedeutet: Gewerbestrom bleibt strukturell teuer – unabhängig von kurzfristigen Entlastungen.1. Der CO₂-Preis steigt – aber nicht frei am Markt
Fakt:- 2025: 55 €/t CO₂
- 2026: Preiskorridor von 55–65 €/t CO₂ im nationalen Emissionshandel
2. CO₂ wirkt direkt auf den Strompreis
Warum das für Unternehmen relevant ist:- Strompreise entstehen häufig am Grenzkraftwerk
- oft sind das fossile Kraftwerke
- deren Kosten steigen mit dem CO₂-Preis
3. Entlastungen ändern nichts an der Kostenstruktur
Aktuell diskutiert:- Senkung der Stromsteuer
- Entlastung bei Netzentgelten
- CO₂-Kosten bleiben bestehen
- der Markt bleibt volatil
- fossile Energie bleibt belastet
4. Der größte Fehler: CO₂ wird nicht berücksichtigt
Viele Unternehmen steuern:- Einkaufspreise
- Verträge
- Anbieter
- CO₂ ist im Preis enthalten
- aber nicht sichtbar
Praxisbeispiel aus dem Mittelstand
Ein Unternehmen mit 2 GWh Stromverbrauch:- klassischer Einkauf
- keine Analyse der Preisbestandteile
- Strompreis wirkt stabil
- tatsächliche Kosten steigen indirekt
- strukturierte Beschaffung
- Integration von Eigenstrom (z. B. Photovoltaik)
- höhere Preisstabilität
- geringere Abhängigkeit vom Markt
Wie SEICON Unternehmen konkret unterstützt
SEICON schafft Transparenz und Steuerbarkeit:- Analyse des CO₂-Anteils in Energiekosten
- Bewertung der aktuellen Strombeschaffung
- Entwicklung strukturierter Einkaufsstrategien
- Integration von Photovoltaik und Speichern
- Nutzung steuerlicher Vorteile (z. B. Investitionsabzugsbetrag – IAB)
- wie hoch der CO₂-Anteil in Ihrem Strompreis ist
- wie sich dieser in den nächsten Jahren entwickelt
- welchen Einfluss Ihre Beschaffung darauf hat