§ 7g EStG · Photovoltaik-Direktinvestment

Investitionsabzugsbetrag nutzen: Steuerlast heute senken, morgen in Photovoltaik investieren

Bis zu 50 % einer geplanten Investition mindern Ihren Gewinn, bevor die Anlage gekauft ist. SEICON verbindet diesen Effekt mit einem realen Sachwert: einer Photovoltaikanlage, die über Jahrzehnte Strom und Erträge produziert.

  • bis 50 %vorab gewinnmindernd
  • + bis 40 %Sonderabschreibung
  • 3 JahreZeit für die Umsetzung
  • 20+ JahreNutzungsdauer der Anlage

Wir strukturieren die Investition. Die steuerliche Bewertung trifft Ihr Steuerberater – auf Wunsch gemeinsam mit uns.

Photovoltaik-Projekt als Investitionsziel für den Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG
360° Energiepartner Planung, Bau, Betrieb und Stromvermarktung aus einer Hand

Auf einen Blick

  • Was es ist: Der Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG erlaubt kleinen und mittleren Betrieben, bis zu 50 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten einer geplanten Investition vorab gewinnmindernd abzuziehen.
  • Die Grenzen: Der steuerliche Gewinn des Betriebs darf 200.000 € nicht übersteigen, die Summe offener Abzugsbeträge ist je Betrieb auf 200.000 € begrenzt.
  • Die Frist: Die Investition muss innerhalb von drei Jahren tatsächlich umgesetzt werden, sonst wird der Abzug rückgängig gemacht.
  • Der Hebel: Im Anschaffungsjahr kommen bis zu 40 % Sonderabschreibung hinzu. In Summe werden so oft über 70 % der Investition innerhalb von zwei Jahren steuerlich wirksam.
  • Das Investitionsziel: Eine gewerblich genutzte Photovoltaikanlage erfüllt die Anforderung an ein bewegliches, abnutzbares Wirtschaftsgut und liefert zusätzlich planbare Erträge aus Stromverkauf oder Eigenverbrauch.

Standortbestimmung

Drei Fragen, die über Ihre Steuerlast in diesem Wirtschaftsjahr entscheiden

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Versteuern Sie Gewinne, die Sie ohnehin investieren wollen?

Dann zahlen Sie Steuern auf Kapital, das in zwei Jahren in einer Anlage stecken soll. Genau diese Reihenfolge dreht § 7g EStG um.

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Wissen Sie, wie hoch Ihr steuerlicher Gewinn wirklich ist?

Für die 200.000-€-Grenze zählt der steuerliche Gewinn inklusive außerbilanzieller Korrekturen – etwa der Gewerbesteuer-Hinzurechnung. Viele Betriebe prüfen nur die Bilanz und liegen daneben.

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Haben Sie ein Investitionsziel, das sich selbst trägt?

Ein Abzugsbetrag ohne belastbares Projekt ist eine gestundete Steuer mit Rückabwicklungsrisiko. Eine Photovoltaikanlage produziert dagegen 20 Jahre und länger.

Wirkung in Zahlen

So läuft die Steuerwirkung über zwei Wirtschaftsjahre

Vereinfachtes Beispiel: geplante Photovoltaik-Investition über 200.000 €, Anschaffung im Folgejahr, betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer 20 Jahre.

  1. Jahr 1

    Abzugsjahr

    −100.000 €

    Investitionsabzugsbetrag von 50 % der geplanten Anschaffungskosten. Der Gewinn sinkt, bevor Kapital gebunden ist.

  2. Jahr 2

    Anschaffungsjahr

    −45.000 €

    Hinzurechnung und Herabsetzung der Anschaffungskosten heben sich auf. Wirksam werden Sonderabschreibung (40 % von 100.000 €) und lineare Abschreibung.

  3. Summe

    Nach zwei Jahren

    145.000 €

    gewinnmindernd berücksichtigt – rund 72 % der Investitionssumme, während die Anlage bereits Strom produziert.

WirtschaftsjahrVorgangGewinnwirkung
Jahr 1Investitionsabzugsbetrag, 50 % von 200.000 €−100.000 €
Jahr 2Hinzurechnung des Abzugsbetrags+100.000 €
Jahr 2Herabsetzung der Anschaffungskosten−100.000 €
Jahr 2Sonderabschreibung, 40 % der herabgesetzten Kosten−40.000 €
Jahr 2Lineare Abschreibung, 5 % von 100.000 €−5.000 €
SummeSteuerlich wirksam nach zwei Jahren−145.000 €

Vereinfachte Darstellung ohne Berücksichtigung des individuellen Steuersatzes, der Gewerbesteuer und der Anschaffungsmonate. Die lineare Abschreibung wird im Anschaffungsjahr zeitanteilig gekürzt. Keine steuerliche Beratung.

Selbstcheck

Fünf Voraussetzungen – prüfen Sie in einer Minute

  • Gewinngrenze. Der steuerliche Gewinn des Betriebs liegt im maßgeblichen Wirtschaftsjahr nicht über 200.000 €.
  • Art des Wirtschaftsguts. Die Investition ist ein bewegliches, abnutzbares Wirtschaftsgut des Anlagevermögens. Eine gewerbliche Photovoltaikanlage erfüllt das regelmäßig.
  • Nutzung. Das Wirtschaftsgut wird im Anschaffungsjahr und im Folgejahr zu mindestens 90 % betrieblich genutzt oder vermietet.
  • Höchstbetrag. Die Summe der noch nicht aufgelösten Abzugsbeträge bleibt je Betrieb unter 200.000 €.
  • Umsetzung. Die Investition erfolgt innerhalb von drei Jahren nach dem Abzugsjahr.

Drei von fünf Häkchen? Dann ist ein Gespräch sinnvoll. Kurz prüfen lassen →

Planung einer Photovoltaik-Investition mit Investitionsabzugsbetrag
Investment in erneuerbare Energien mit planbaren Erträgen aus Stromabnahmeverträgen

Das Investitionsziel

Warum Photovoltaik das stärkere Investitionsziel ist

Ein Steuereffekt verpufft, wenn das Investitionsziel nur ein Vehikel ist. Photovoltaik ist das Gegenteil davon: Die Anlage erzeugt ein Produkt, das jeden Tag gebraucht wird, unabhängig von Konjunktur und Börsenstimmung.

  • Nachfrage statt Spekulation. Strom wird täglich benötigt und abgenommen.
  • Planbare Erlöse. Langfristige Stromabnahmeverträge (PPAs) mit fixierten oder indexierten Preisen.
  • Kalkulierbare Kosten. Betrieb und Wartung sind über die Laufzeit gut abschätzbar.
  • Realer Sachwert. Technische Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren, physisch vorhanden und versicherbar.
  • Doppelter Nutzen. Eigenverbrauch senkt gleichzeitig Ihre Energiekosten.

Investmentformen

Welche Struktur zum Investitionsabzugsbetrag passt – und welche nicht

Der Abzugsbetrag verlangt ein Wirtschaftsgut im eigenen Betriebsvermögen. Diese Unterscheidung entscheidet darüber, ob der steuerliche Effekt überhaupt greift.

§ 7g-relevant

SonnenPaket

Direktinvestment in eine eigene Anlage

  • Anlage im eigenen Betriebsvermögen
  • Projektplanung, Bau und Betrieb durch SEICON
  • klare Projektkalkulation je Anlage
  • Grundlage für Abzugsbetrag und Sonderabschreibung
Kapitalanlage

Fondsbeteiligung

Diversifikation über mehrere Projekte

  • Portfolioansatz statt Einzelanlage
  • professionelles Management und Reporting
  • kein direkt zurechenbares Wirtschaftsgut
Kapitalanlage

Green Bond

Planbare Zinsstruktur

  • feste Laufzeit, projektbasierte Mittelverwendung
  • transparente Struktur ohne Betriebsaufwand
  • kein Bezug zum Investitionsabzugsbetrag

Sinnvoll, wenn

  • Ihr Betrieb Gewinn ausweist und unter der Gewinngrenze liegt
  • eine Investition in den nächsten drei Jahren ohnehin geplant ist
  • Sie Kapital in Sachwerte statt in Steuerzahlungen lenken wollen
  • Sie eine Perspektive über 20 Jahre denken, nicht über 20 Monate

Nicht sinnvoll, wenn

  • die Investition nur wegen des Steuereffekts erfolgen soll
  • der steuerliche Gewinn über 200.000 € liegt
  • die Umsetzung innerhalb von drei Jahren unrealistisch ist
  • die Anlage überwiegend privat genutzt würde

Aus der Praxis

Drei Punkte, an denen der Abzugsbetrag in der Betriebsprüfung kippt

Die Gewinngrenze wird falsch gerechnet

Maßgeblich ist der steuerliche Gewinn einschließlich außerbilanzieller Korrekturen. Der Bundesfinanzhof hat das 2025 bestätigt. Wer nur den Bilanzgewinn prüft, entdeckt die Überschreitung erst in der Prüfung.

Die Frist läuft aus

Bleibt die Investition innerhalb von drei Jahren aus, wird der Abzug im Ursprungsjahr rückgängig gemacht. Die Steuernachzahlung kommt dann mit Zinswirkung. Ein belastbarer Projektzeitplan ist deshalb Teil der Struktur.

Die Nutzung stimmt nicht

Erforderlich sind mindestens 90 % betriebliche Nutzung im Anschaffungs- und im Folgejahr. Bei Photovoltaik ist mehr als geringfügiger privater Stromverbrauch schädlich. Auch Anlagen mit steuerfreien Einnahmen nach § 3 Nr. 72 EStG sind ausgeschlossen.

Ablauf

Von der Anfrage zur laufenden Anlage

  1. 01

    Erstgespräch

    Wir klären Investitionsvolumen, Zeitfenster und Standortoptionen. 20 Minuten genügen für eine erste Einordnung.

  2. 02

    Projektstruktur

    Sie erhalten eine Projektkalkulation mit Investitionssumme, Ertragsprognose und Zeitplan – als Grundlage für Ihren Steuerberater.

  3. 03

    Umsetzung

    Planung, Genehmigung, Bau und Netzanschluss übernimmt SEICON als Generalunternehmer.

  4. 04

    Betrieb und Vermarktung

    Monitoring, Wartung und Stromvermarktung über Abnahmeverträge – die Investition trägt sich operativ.

FAQ

Häufige Fragen zum Investitionsabzugsbetrag

Was ist der Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG?

Der Investitionsabzugsbetrag erlaubt kleinen und mittleren Betrieben, bis zu 50 % der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten einer geplanten Investition vorab gewinnmindernd abzuziehen – also bevor das Wirtschaftsgut angeschafft ist. Es handelt sich um ein steuerliches Wahlrecht im Einkommensteuergesetz, nicht um ein Sondermodell.

Wie hoch ist der Investitionsabzugsbetrag und welche Grenzen gelten?

Abziehbar sind bis zu 50 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten. Voraussetzung ist ein steuerlicher Gewinn von höchstens 200.000 € im maßgeblichen Wirtschaftsjahr. Die Summe aller noch nicht aufgelösten Abzugsbeträge ist je Betrieb ebenfalls auf 200.000 € begrenzt.

Spare ich damit Steuern oder verschiebe ich sie nur?

Zunächst wirkt der Abzugsbetrag als Vorverlagerung: Aufwand wird in ein früheres Jahr gezogen, das schafft Liquidität. Zu einer echten Ersparnis wird der Effekt, wenn der Steuersatz im Abzugsjahr höher ist als in den Jahren der späteren Besteuerung – etwa durch Progressionsunterschiede oder die stufenweise Absenkung der Körperschaftsteuer ab 2028. Zusätzlich wirkt die Sonderabschreibung von bis zu 40 %.

Kann ich den Abzugsbetrag für eine Photovoltaikanlage nutzen?

Eine gewerblich genutzte Photovoltaikanlage ist regelmäßig ein bewegliches, abnutzbares Wirtschaftsgut des Anlagevermögens und damit grundsätzlich begünstigt. Entscheidend ist die betriebliche Nutzung von mindestens 90 % im Anschaffungs- und Folgejahr. Ausgeschlossen sind Anlagen, deren Einnahmen nach § 3 Nr. 72 EStG steuerfrei sind, sowie Fälle mit mehr als geringfügiger privater Stromnutzung.

Funktioniert das auch bei Fondsbeteiligungen oder Anleihen?

Nein. Der Abzugsbetrag setzt ein Wirtschaftsgut voraus, das dem eigenen Betrieb zuzurechnen ist. Fondsanteile und Anleihen erfüllen das nicht. Für Anteile an einer bereits bestehenden Photovoltaik-Gesellschaft hat der Bundesfinanzhof den Abzug ebenfalls verneint. Relevant ist deshalb das Direktinvestment in eine eigene Anlage.

Was passiert, wenn die Investition nicht umgesetzt wird?

Dann wird der Abzugsbetrag im Jahr des Abzugs rückgängig gemacht. Der Steuerbescheid wird geändert, die Nachzahlung fällt mit Zinswirkung an. Deshalb gehört zu jeder Struktur ein realistischer Projektzeitplan innerhalb der Drei-Jahres-Frist.

Wie entstehen die Erträge aus dem Photovoltaik-Investment?

Aus der Stromproduktion der Anlage, aus langfristigen Stromabnahmeverträgen mit fixierten oder indexierten Preisen und – bei Eigenverbrauch – aus vermiedenen Strombezugskosten. Dagegen stehen kalkulierbare Betriebs- und Wartungskosten.

Bis wann muss ich handeln?

Der Abzugsbetrag wird im Rahmen der Gewinnermittlung für das jeweilige Wirtschaftsjahr geltend gemacht. Die Investitionsabsicht sollte also vor dem Jahresabschluss geklärt sein. Wer die Anlage bis Ende 2027 anschafft, bewegt sich zusätzlich im befristeten Zeitfenster verbesserter Abschreibungsregeln.

Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und stellen keine steuerliche oder rechtliche Beratung dar. Ob und in welcher Höhe ein Investitionsabzugsbetrag genutzt werden kann, hängt vom Einzelfall ab und ist mit dem Steuerberater abzustimmen. Rechtsstand 2026.

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Prüfen Sie, was der Investitionsabzugsbetrag in Ihrem Fall bewegt

Sagen Sie uns Ihr geplantes Investitionsvolumen und Ihr Zeitfenster. Sie erhalten eine erste Einordnung und ein Rechenbeispiel auf Basis Ihrer Größenordnung – als Grundlage für das Gespräch mit Ihrem Steuerberater.

Robert Krüger, Head of Renewables B2B bei SEICON Energy
Robert Krüger Head of Renewables B2B +49 152 245 111 37 robert.krueger@seicon.energy
  • Einordnung Ihres Investitionsvolumens und der Fristen
  • Projektoptionen: Dachfläche, Freifläche oder SonnenPaket
  • Ertragsprognose und Investitionsrechnung je Projekt
  • Auf Wunsch gemeinsames Gespräch mit Ihrem Steuerberater

Robert Krüger verantwortet die B2B-Projekte im Bereich Erneuerbare und meldet sich persönlich zurück – mit einer Einschätzung, nicht mit einem Katalog. Ihre Angaben nutzen wir ausschließlich zur Beantwortung Ihrer Anfrage.

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Ihre Anfrage geht direkt an Robert Krüger, Head of Renewables B2B.



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